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Richtige Lagerung von medizinischen Simulatoren erhält deren Wert

Sie haben mitunter viel Geld für Simulatoren ausgegeben, aber schon nach wenigen Monaten gibt es Probleme, weil Dinge fehlen, schmutzig sind oder krumm? Es bedarf nur einiger weniger Regeln, um Ihre Simulatoren langfristig zu erhalten und die Investition zu schützen.  

 

  1. 1. Mitgelieferte Koffer/Taschen nutzen 

Viele Simulatoren werden mit Taschen oder Koffern geliefert. Verwenden Sie diese, denn die Hersteller haben in der Regel die richtige Größe und das richtige Material gewählt. Achten Sie darauf, dass immer die Simulatoren und alles Zubehör wieder in der Tasche verstaut werden. Dies verhindert, dass Teile verloren gehen und Sie diese teuer neu beschaffen müssen. Auch können alle Ersatzteile immer dem richtigen Simulator zugeordnet werden, vermeiden Sie „Ramschkisten“ mit allerlei Zubehör, von dem keiner weiß, zu welchem Simulator es gehört. Haben sich solche Kisten angesammelt, fragen Sie die Produktspezialisten bei Erler-Zimmer, diese können in der Regel alle Teile den Simulatoren zuordnen. 

 

  1. 2. Richtige Lagerungskisten wählen/Tageslicht meiden 

Transparente Schiebekästen sind praktisch, ohne Frage. Man sieht sofort, was darin ist und kann schnell das richtige finden. Leider haben diese Kisten eine fatale Eigenschaft, sie lassen UV-Strahlen in die Kiste. Viele Kunststoffe, aus denen Simulatoren gemacht sind, verändern ihre Eigenschaften, wenn Sie dauerhaft Tageslicht oder anderen UV-Strahlen ausgesetzt sind. Simulatoren vergilben oder werden porös, im schlimmsten Fall verformen sie sich und sind nicht mehr verwendbar. Falls Sie weder Originaltaschen/-koffer oder Aufbewahrungskisten verwenden können, sondern alle Simulatoren an einer festen Station aufgebaut haben, sorgen Sie dafür, dass diese nach Gebrauch lichtdicht abgedeckt werden, ein lichtdichtes Tuch reicht hier völlig. Ein kleiner Tipp, der Ihnen das Leben leichter macht – fotografieren Sie die Modelle und hängen Sie jeweils ein Foto auf den Koffer oder an das Abdecktuch (laminieren und als Anhänger anbringen), damit können Sie schnell und einfach den benötigten Simulator finden. 

 

  1. 3. Auf die Lagerungsposition achten 

Medizinische Simulatoren haben immer ein „Oben“ und ein „Unten“. Das bedeutet, es gibt immer eine richtige Position, in der der Simulator ideal liegt. Viele Kunststoffe, aus denen die medizinischen Simulatoren gemacht sind reagieren auf Druck und Belastung, Thermoplaste verformen sich, Silikone und andere weiche Materialien können Druckstellen und sogar Risse bekommen. Lagern Sie die Simulatoren deshalb immer in korrekter Lage und legen Sie niemals etwas darauf oder mehrere Simulatoren aufeinander. Vermeiden Sie Druck, also zum Beispiel übervolle Kisten. Lagern Sie Puppen niemals sitzend. 

 

  1. 4. Vor Farbe schützen 

Die Bedienungsanleitung ist wichtig, aber niemand möchte diese als Tattoo auf der Haut des Simulators lesen. Viele Kunststoffe nehmen bei Kontakt mit bedrucktem Papier die Druckfarbe auf und sind dann nicht wieder zu reinigen. Vermeiden Sie deshalb jeglichen Kontakt mit Bedienungsanleitungen oder Skripten. Die absolute Todsünde ist das Verpacken von Simulatoren mit Zeitungspapier, hier führt die gut gemeinte Polsterung dazu, dass der Simulator unbrauchbar wird. Nutzen Sie Kunststofffolie, um die Simulatoren zu schützen, wenn schon nicht den Simulator in eine Plastiktüte, dann bitte die Bedienungsanleitung in eine Schutzhülle. 

Weisen Sie Tutoren darauf hin, dass jegliche Art von Stiften, Kugelschreibern und Markern nichts auf den Übungsmodellen verloren hat. Auch diese Farbe dringt tief in den Kunststoff ein und lässt sich auch nicht mit Lösungsmitteln entfernen 

 

  1. 5. Nur leere, trockene Simulatoren lagern 

Viele medizinische Übungsmodelle benötigen Flüssigkeit, um daran zu üben. Sei es Kunstblut, simulierter Urin, künstlicher Schleim, injizierte Flüssigkeiten oder sonstige Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit sollte immer entfernt werden, sobald der Simulator länger als nur ein paar Stunden nicht benutzt wird. Fast alle Flüssigkeiten können zu Schimmel führen, manche Flüssigkeiten können bei längerem Einwirken auch den Kunststoff schädigen. Nehmen Sie sich deshalb Zeit, um Ihre Trainer nach der Übung ordentlich zu entleeren und auch vollständig zu trocknen. 

 

Wenn Sie diese simplen Regeln befolgen, können Sie Ihre medizinischen Simulatoren, Ihre Skill Trainer, Übungsmodelle oder Trainingspuppen praktisch unendlich lange lagern, ohne dass Schäden entstehen und deshalb unnötige Reparaturen und Ausgaben entstehen.  

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