Produktinformationen "Uterus Bicornuate Unicollis"
Klinische Vorgeschichte
Eine 36-jährige Frau erlitt eine starke postpartale Blutung nach der Steißlage-Geburt ihres vierten Kindes. Auch die drei vorherigen Geburten erfolgten in Steißlage, Fehlgeburten sind nicht bekannt. Die Patientin hatte gelegentlich leichte Bauchschmerzen. Da die Blutung nicht gestoppt werden konnte, wurde eine radikale Hysterektomie mit bilateraler Salpingo-Oophorektomie durchgeführt. Mutter und Kind erholten sich vollständig.
Pathologie
Das Präparat besteht aus einer bikornuaten Gebärmutter, den Eileitern und den Eierstöcken, koronal geschnitten zur Darstellung von Innen- und Außenflächen. Beide Uterushälften sind gleich groß und münden in einen gemeinsamen Zervikalkanal. Im Bereich des Gebärmutterhalses finden sich einige kleine Zysten.
Weitere Informationen
Ein bikornuater Uterus ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der Fundus der Gebärmutter eine Einsenkung von über 1?cm aufweist. Zervix und Vagina sind meist unauffällig, jedoch bestehen zwei teilweise getrennte Endometriumsräume, verursacht durch eine unvollständige Verschmelzung der Müller-Gänge während der Embryonalentwicklung.
Etwa 0,5?% der Frauen sind betroffen – vermutlich mehr, da viele keine Symptome zeigen. Mögliche Beschwerden sind Unterbauchschmerzen (zyklisch oder azyklisch), abnorme Blutungen, Ausfluss oder Harnwegsinfekte.
Während der Schwangerschaft erhöht ein bikornuater Uterus das Risiko für wiederholte Fehlgeburten, Frühgeburten, falsche Kindslage, Wachstumsstörungen und Plazenta praevia. Eine falsche Lage des Kindes führt häufig zu einem Kaiserschnitt. Nach der Geburt besteht ein erhöhtes Risiko für Plazentaretention und starke Nachblutungen.
Diagnostiziert wird meist per Beckenultraschall. In Einzelfällen kann ein MRT zur Bestätigung durchgeführt werden. Eine Behandlung ist in den meisten Fällen nicht erforderlich.
Eine 36-jährige Frau erlitt eine starke postpartale Blutung nach der Steißlage-Geburt ihres vierten Kindes. Auch die drei vorherigen Geburten erfolgten in Steißlage, Fehlgeburten sind nicht bekannt. Die Patientin hatte gelegentlich leichte Bauchschmerzen. Da die Blutung nicht gestoppt werden konnte, wurde eine radikale Hysterektomie mit bilateraler Salpingo-Oophorektomie durchgeführt. Mutter und Kind erholten sich vollständig.
Pathologie
Das Präparat besteht aus einer bikornuaten Gebärmutter, den Eileitern und den Eierstöcken, koronal geschnitten zur Darstellung von Innen- und Außenflächen. Beide Uterushälften sind gleich groß und münden in einen gemeinsamen Zervikalkanal. Im Bereich des Gebärmutterhalses finden sich einige kleine Zysten.
Weitere Informationen
Ein bikornuater Uterus ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der Fundus der Gebärmutter eine Einsenkung von über 1?cm aufweist. Zervix und Vagina sind meist unauffällig, jedoch bestehen zwei teilweise getrennte Endometriumsräume, verursacht durch eine unvollständige Verschmelzung der Müller-Gänge während der Embryonalentwicklung.
Etwa 0,5?% der Frauen sind betroffen – vermutlich mehr, da viele keine Symptome zeigen. Mögliche Beschwerden sind Unterbauchschmerzen (zyklisch oder azyklisch), abnorme Blutungen, Ausfluss oder Harnwegsinfekte.
Während der Schwangerschaft erhöht ein bikornuater Uterus das Risiko für wiederholte Fehlgeburten, Frühgeburten, falsche Kindslage, Wachstumsstörungen und Plazenta praevia. Eine falsche Lage des Kindes führt häufig zu einem Kaiserschnitt. Nach der Geburt besteht ein erhöhtes Risiko für Plazentaretention und starke Nachblutungen.
Diagnostiziert wird meist per Beckenultraschall. In Einzelfällen kann ein MRT zur Bestätigung durchgeführt werden. Eine Behandlung ist in den meisten Fällen nicht erforderlich.
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Achtung! Medizinisches Ausbildungsmaterial, kein Spielzeug. Nicht geeignet für Personen unter 14 Jahren.
Attention! Medical training material, not a toy. Not suitable for persons under 14 years of age.