Produktinformationen "Hirschsprung's Disease"
Klinische Vorgeschichte
Ein 5-jähriger Junge litt seit der Geburt an Verstopfung. Eine Röntgendarstellung zeigte ein verengtes Rektum und ein erweitertes Sigma. Eine operative Entfernung des betroffenen Darmabschnitts wurde versucht, doch der Patient verstarb während des Eingriffs.
Pathologie
Das Präparat zeigt ein stark erweitertes Sigma mit Verlust der normalen Schleimhautstruktur. Das angrenzende Rektum hat normale Größe und Struktur, aber es fehlen Ganglienzellen im Plexus myentericus. Dieses Bild ist typisch für Morbus Hirschsprung (kongenitales aganglionäres Megakolon).
Weitere Informationen
Morbus Hirschsprung ist durch das Fehlen parasympathischer Ganglien in einem Darmabschnitt gekennzeichnet, meist im Rektum. Dadurch kommt es zu gestörter Peristaltik und funktionellem Verschluss. Ursache ist eine mangelhafte Migration von Neuralleistenzellen während der Embryonalentwicklung. Der normale proximale Darm erweitert sich und kann zu Komplikationen wie Enterokolitis oder Perforation führen.
Die Krankheit betrifft etwa 1 von 5000 Neugeborenen, häufiger Jungen und Kinder mit genetischen Störungen wie dem Down-Syndrom. Mutationen im RET-Gen sind häufige Ursachen.
Typische Symptome sind das Ausbleiben des Mekoniumabgangs oder im späteren Verlauf chronische Verstopfung und Bauchschmerzen. Die Therapie besteht in der Entfernung des betroffenen Darmabschnitts und dem Anschluss des gesunden Darmes an das Rektum.
Ein 5-jähriger Junge litt seit der Geburt an Verstopfung. Eine Röntgendarstellung zeigte ein verengtes Rektum und ein erweitertes Sigma. Eine operative Entfernung des betroffenen Darmabschnitts wurde versucht, doch der Patient verstarb während des Eingriffs.
Pathologie
Das Präparat zeigt ein stark erweitertes Sigma mit Verlust der normalen Schleimhautstruktur. Das angrenzende Rektum hat normale Größe und Struktur, aber es fehlen Ganglienzellen im Plexus myentericus. Dieses Bild ist typisch für Morbus Hirschsprung (kongenitales aganglionäres Megakolon).
Weitere Informationen
Morbus Hirschsprung ist durch das Fehlen parasympathischer Ganglien in einem Darmabschnitt gekennzeichnet, meist im Rektum. Dadurch kommt es zu gestörter Peristaltik und funktionellem Verschluss. Ursache ist eine mangelhafte Migration von Neuralleistenzellen während der Embryonalentwicklung. Der normale proximale Darm erweitert sich und kann zu Komplikationen wie Enterokolitis oder Perforation führen.
Die Krankheit betrifft etwa 1 von 5000 Neugeborenen, häufiger Jungen und Kinder mit genetischen Störungen wie dem Down-Syndrom. Mutationen im RET-Gen sind häufige Ursachen.
Typische Symptome sind das Ausbleiben des Mekoniumabgangs oder im späteren Verlauf chronische Verstopfung und Bauchschmerzen. Die Therapie besteht in der Entfernung des betroffenen Darmabschnitts und dem Anschluss des gesunden Darmes an das Rektum.
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Achtung! Medizinisches Ausbildungsmaterial, kein Spielzeug. Nicht geeignet für Personen unter 14 Jahren.
Attention! Medical training material, not a toy. Not suitable for persons under 14 years of age.