Produktinformationen "Endometrial Carcinoma"
Klinische Vorgeschichte
Eine 63-jährige Frau stellte sich mit dumpfen Unterbauchschmerzen seit zwei Monaten und starker, anhaltender vaginaler Blutung seit einer Woche vor – 13 Jahre nach der Menopause. Nach bestätigter Diagnose eines Endometriumkarzinoms in der Biopsie erfolgte eine radikale Hysterektomie mit bilateraler Salpingo-Oophorektomie.
Pathologie
Das Präparat umfasst Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke. Die Gebärmutterschleimhaut zeigt besonders rechts eine deutlich veränderte Struktur. Ein brauner polypoider Tumor infiltriert das Myometrium und zieht in den Zervikalkanal. Histologisch handelt es sich um ein gut differenziertes Adenokarzinom des Endometriums. Der linke Eierstock ist vergrößert mit mehreren Follikelzysten.
Weitere Informationen
Das Endometriumkarzinom ist in Industrieländern die häufigste gynäkologische Krebserkrankung. Es wird hauptsächlich in zwei Typen unterteilt: das häufigere endometrioide Karzinom (ca. 80?%), das aus atypischer Hyperplasie entstehen kann, und das seröse Karzinom, das seltener, aber aggressiver ist.
Typische genetische Mutationen sind PTEN, PIK3Ca, ARID1A (endometrioid) und TP53 (serös). Risikofaktoren für endometrioiden Typ sind Adipositas, gestörter Glukosestoffwechsel, Unfruchtbarkeit und unopponierte Östrogene. Seröse Tumoren betreffen meist ältere Frauen mit atrophischem Uterus und niedrigerem BMI. Frauen mit Lynch-Syndrom haben ein stark erhöhtes Risiko.
Das Leitsymptom ist postmenopausale Blutung. Diagnostik erfolgt über Ultraschall (verdicktes Endometrium), Biopsie, Ausschabung oder Hysterektomie. Die Therapie hängt vom Stadium ab und umfasst chirurgische Entfernung, Strahlentherapie und Chemotherapie.
Eine 63-jährige Frau stellte sich mit dumpfen Unterbauchschmerzen seit zwei Monaten und starker, anhaltender vaginaler Blutung seit einer Woche vor – 13 Jahre nach der Menopause. Nach bestätigter Diagnose eines Endometriumkarzinoms in der Biopsie erfolgte eine radikale Hysterektomie mit bilateraler Salpingo-Oophorektomie.
Pathologie
Das Präparat umfasst Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke. Die Gebärmutterschleimhaut zeigt besonders rechts eine deutlich veränderte Struktur. Ein brauner polypoider Tumor infiltriert das Myometrium und zieht in den Zervikalkanal. Histologisch handelt es sich um ein gut differenziertes Adenokarzinom des Endometriums. Der linke Eierstock ist vergrößert mit mehreren Follikelzysten.
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Das Endometriumkarzinom ist in Industrieländern die häufigste gynäkologische Krebserkrankung. Es wird hauptsächlich in zwei Typen unterteilt: das häufigere endometrioide Karzinom (ca. 80?%), das aus atypischer Hyperplasie entstehen kann, und das seröse Karzinom, das seltener, aber aggressiver ist.
Typische genetische Mutationen sind PTEN, PIK3Ca, ARID1A (endometrioid) und TP53 (serös). Risikofaktoren für endometrioiden Typ sind Adipositas, gestörter Glukosestoffwechsel, Unfruchtbarkeit und unopponierte Östrogene. Seröse Tumoren betreffen meist ältere Frauen mit atrophischem Uterus und niedrigerem BMI. Frauen mit Lynch-Syndrom haben ein stark erhöhtes Risiko.
Das Leitsymptom ist postmenopausale Blutung. Diagnostik erfolgt über Ultraschall (verdicktes Endometrium), Biopsie, Ausschabung oder Hysterektomie. Die Therapie hängt vom Stadium ab und umfasst chirurgische Entfernung, Strahlentherapie und Chemotherapie.
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